DEFAULT : Fußbodenheizung
28.06.2016 21:33 ( 2262 x gelesen )

Fußbodenheizung, ist eine Technik "wie gebe ich die Wärme in den Raum ab". Ob die Wärme mit Gas, Öl.. erzeugt wird ist unabhängig. Die Fußbodenheizung bringt den Vorteil, dass Sie diese nicht sehen und Sie auf Fließen immer warme Füße haben.



Renovierungssystem Minitec von Uponor

Das Renovierungssystem Minitec ist eine echte Bereicherung für die Uponor Produktfamilie der Flächenheizung und -kühlung.
Durch die geringe Elementhöhe von rund 1 cm ist das System bestens für Renovierung geeignet, in der es auf niedrige Fußbodenaufbauten ankommt.



 

Schnell verlegt, schnell begehbar.

Das PE-Xa Rohr wird sicher in den Noppen des Folienelements gehalten. Durch die Zwangsrohrführung ist ein normkonforme Verlegung gewährleistet.

In regelmäßigen Abständen befinden sich werkseitig eingestanzte Löcher in den Noppen und den Zwischenräumen, die nach der Rohrverlegung dafür sorgen, dass die eingebrachte Ausgleichsmasse gut einfließen und sich direkt mit dem Untergrund verbinden kann.

Auf der Rückseite des Elements befindet sich zusätzlich eine Klebeschicht - ein fester Verbund zwischen Untergrund und System ist auch während der Montage gegeben.

Für eine sichere Abdichtung an der Wand sorgt der selbstklebende Randdämmstreifen im L-Profil.

Die Ausgleichsschicht wird bis knapp über die Noppen eingebracht, so dass sich eine Aufbauhöhe van nur 15 mm ergibt. Nach einer kurzen Trocknungszeit kann der gewünschte Oberbodenbelag direkt darauf verlegt werden.

Durch die unmittelbare Nähe des Oberbodenbelages zum Rohr werden kurze Aufheizzeiten und somit eine flinke Regelung bei niedrigen Heizwassertemperaturen erzielt.

Ihr Plus:

  • Ideal für den nachträglichen Einbau
  • Direkt auf Estrich oder Fliesenbelag verlegbar
  • Minimaler Montageaufwand mit Folienelement und Rohr
  • Niedrige Elementhöhe von nur 1 cm


    

Fragen rund um das Thema Fußbodenheizung:

  • Leben Allergiker gesünder in Räumen mit Fussbodenheizung?

    Wird der Boden beheizt, ist Feuchtigkeit an Wänden und Tapeten kein Thema mehr. Also auch keine Chance für Schimmelpilze, Milben und Pilzsporen. Die behagliche Wärme von unten macht keinen großen Wirbel. Da so gut wie kein Staub aufgewirbelt wird, können nicht nur Allergiker aufatmen. Auch Staubnester an Heizkörpern gehören der Vergangenheit an. Kein Hauch von trockener Heizungsluft hervorgerufen durch hohe Oberflächentemperaturen von Heizkörpern. Die Fußbodenheizung sorgt dadurch für höhere relative Luftfeuchte. Die Wärme bleibt am Boden, kühlere, staubfreie Luft an der Zimmerdecke beugt Erkältungen vor. Der deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. schrieb in seiner Inforeihe Allergien über den Einfluß der Wohnungsheizung auf den Milbengehalt: Es stellte sich heraus, daß in fußbodenbeheizten Wohnungen die Milbenzahl in Teppichböden und Matratzen gegenüber radiatorbeheizten Wohnungen vermindert ist und dieser Effekt bis in den Sommer, über die Heizperiode hinaus, erhalten bleibt. Das liegt daran, daß durch die Fußbodenheizung die Feuchtigkeit in den Teppichböden reduziert wird und somit den gefürchteten Hausstaubmilben die Lebensgrundlage entziehen.

  • Ist Fußbodenheizung nicht viel teurer als mit konventionellen Heizkröpern zu heizen?

    Weil die "Wärmequelle" Fußbodenheizung so großflächig ist, reichen niedrigere Temperaturen zum Wohlbefinden als bei konzentrierten Heizquellen. Das gleichmäßige Temperaturprofil vom Boden her sorgt für angenehme Wärmeverteilung. Daher kann die Raumtemperatur bis zu 2 Grad niedriger eingestellt werden. Das spart etwa 12 % Energie.

  • Welche Bodenbeläge können bei Fußbodenheizung verwendet werden, was muß beachtet werden?

    Die folgenden Bodenbelagsarten können bei Einhaltung eines Wärmeleitwider- standes von RB 0,15 m 2 K/W und der Freigabe durch den Hersteller (entsprechende Kennzeichnung) auf der velta Fußbodenheizungverlegt werden:
    - Textile Belege (Teppichboden)
    - Elastische Beläge (PVC-Boden)
    - Parkett und Laminat-Beläge
    - Keramische Fliesen und Platten
    - Naturwerkstein
    - Betonwerkstein

    Vor Verlegung der Bodenbeläge sind die speziellen Einbaubedingungen für die Beläge zu beachten. Die Fliesenkleber für Stein- und keramische Beläge, die im Dünnbettverfahren eingebracht werden, müssen für Fußbodenheizungen und für die gewählte Lastverteilschicht geeignet sein. Im Dickbettverfahren ist die Dicke des Verlegemörtels in Abhängigkeit des Belags zu wählen. Bei schwimmend verlegten Parekett- und Laminat-Belägen ist zum max. Wärmeleitwiderstand die Unterlage, evtl. Luftschichten und zusatzlicher Teppich mit einzurechnen. Stein- und keramische Beläge eignen sich ganz besonders für den Einsatz auf der velta Fußbodenheizuung. Der schnelle und starke Wärmeentzug aus dem Fuß durch die hohe Wärmeeindringzahl von Keramik und Steinzug führt bei Verlegung ohne Flächenheizung zu Unbehaglichkeit. Die Erwärmung dieses Bodenbelages durch die Nutzung als Heizfläche ist die Grundlage der hohen Akzeptanz dieser Beläge bei der Fußbodenheizung. Hinzu kommt die leichte und hygienische Reinigungsmöglichkeit.

  • Was ist mit der Sauerstoffdiffusion und der Korrosionsgefährdung des Heizkessels?

    Die jahrzehntelange Gebrauchsdauer stellt hohe Ansprüche an die Sicherheit der im Estrich eingebetteten Heizungsrohre. Das velta plus Heizungsrohr PE-Xa nach Verfahren Engel wird aus dem extrem robusten hoch druckvernetzten Polyethylen gefertigt. Eine nur 0,1 mm dicke, speziell entwickelte 5-Schicht-Verbundfolie gewährleistet die Sauerstoffdichtigkeit des velta plus Heizungsrohres PE-Xa nach Verfahren Engel gemäß DIN 4726. Gegen Beschädigungen von außen ist die Folie durch einen Mantel aus vernetztem PE geschützt. Daher sind Maßnahmen wie etwa eine Systemtrennung oder der Einsatz von Korrosionsinhibitoren überflüssig. Gemäß DIN 4726 gilt ein Kunststoffrohr als sauerstoffdicht, wenn der Sauerstoffeintritt unter den festgelegten Prüfbedingungen <= 0,1 g/(m3.d) liegt. Das velta plus Rohr erreicht einen Wert unterhalb der Meßgrenze von 0,005 g/(m3+d). Damit sind Korrosionserscheinungen aufgrund der Verwendung des velta plus Rohres ausgeschlossen. Bei der Beurteilung von inneren Korrosionserscheinungen an Stahlteilen in einer Heizungsanlage muß die Tatsache einbezogen weren, daß jede nicht eingeschweißte oder gelötete Verbindung innerhalb einer Heizungsanlage, immer auch das Eindiffundieren von Sauerstoff zuläßt..
  • Fußbodenheizung oder herkömmliche Radiatorheizung beim Neubau??

    Die Wahl eine Fußbodenheizung mit PE-X Rohren ist unter dem Aspekt der heutigen und zukünftigen Energieversorgung die intelligentere Entscheidung. Bei den Investitionskosten wie auch bei den Kosten des laufenden Betreibes schneiden Fußbodenheizungen günstig ab. Bauherren sollten bei den vorliegenden Angeboten beachten, daß bei einer Fußbodenheizung zahlreiche Bauleistungen wie z.B die Wärmedämmung des Bodens, der Randdämmstreifen etc. bereits in den Kosten enthalten sind. Günstig für das Portemonnaie wirken sich auch die langlebigen und wartungsfreien PE-X Rohre, sowie die niedrigen Vorlauftemperaturen aus. Die bei Fußbodenheizungen üblichen Vorlauftemperaturen von etwa 35-40 °C ergeben in den Verteilleitungen und im Heizkessel wesentlich geringere Wärmeverluste als dies beispielsweise bei Radiatorheizsystemen mit Vorlauftemperaturen von 70 °C der Fall ist. Hinzu kommt, daß sich die Fußbodenheizung ideal mit der heute aus energetischen Gründen vielfach eingesetzten Brennwerttechnik kombinieren läßt. Dank der niedrigen Rücklauftemperaturen ist ein ganzjähriger Betrieb im Kondensationsbereich und damit eine völlige Ausnutzung der Heizenergie möglich.
  • Wie halte ich meine Auffahrt / Tiefgarageneinfahrt eisfrei?

    Eingesetzt wird hier die Freiflächenheizung, mit der der spezielle Nutzen und die Vielfältigkeit des wirtschaftlichen Einsatzes von Niedertemperatur-Heizsystemen mit PE-X Rohren deutlich wird. Auffahrrampen, Parkplätze, Tiefgarageneinfahrten, Außentreppen, Ein- und Ausstiege von Seilbahnen oder Bushaltestellen, sowie Rasenheizungen in Fußballstadien werden mit Freiflächenheizungen sicher und umweltfreundlich schnee- und eisfrei gehalten. Die PE-X Heizrohre werden hierbei in den Boden integriert. Schon die niedrigen Vorlauftemperaturen bewirken, daß Schnee und Eis an der Oberfläche abtauen und entstehendes Schmelzwasser schnell abtrocknet. Freiflächenheizungen mit PE-X Rohren sind mit einem Witterungs- und Feuchtigkeitsfühler sowie einem Glatteismelder gekoppelt. So werden die Heizwassertemperaturen den gemessenen Werten angepaßt und nur die wirklich erforderliche Energie zur Schnee- und Eisschmelze eingesetzt. Die Rutschgefahr ist gebannt und die Sicherheit gewährleistet.Durch die äußerst niedrigen Vorlauftemperaturen können Freiflächenheizungen auch ideal mit Abwärme oder Prozeßwärme fast zum Nulltarif betrieben werden.
  • Was muß ich bei der Wahl des Rohrwerkstoffes Kunststoff beachten?

    Kunstoffrohre für Fußbodenheizungen müssen die Anforderungen der DIN 4726 sowie der DIN EN 12318, 12319 und 12202 erfüllen. Üblicherweise werden Rohre aus PE-X (durch verschiedene Verfahren vernetztes Polyethylen), PB (Polybuten) oder PP (Polypropylen) eingesetzt. Ein entsprechendes Prüfzertifikat ist vom Lieferanten vorzulegen, sofern dies nicht durch eine DIN CERTCO Zertifizierung durch das DIN Zeichen und der Registernummer in der Rohrbeschriftung ausgewiesen wird. Die DIN CERTCO Zertifizierung garantiert nicht nur die Materialgüte für den Einsatzbereich, sondern auch außer der Eigenprüfung des Herstellers, die regelmäßige Fremdprüfung durch ein neutrales, von den Zertifizierungsbehörden akkreditiertes Prüfinstitut. Uponor hat für alle Rohrtypen ein DIN CERTCO Zertifizierung vorliegen.
  • Was ist eigentlich mit den Fugen im Estrich bei einer Fußbodenheizung?

    Das Fußbodenheizungssystem mit Kunststoffrohr benötigt keine Fugen. Das Kunststoffrohr kann durch seine Flexibilität alle Wärmeausdehnungen schadlos aufnehmen. Fugen sind für den Estrich erforderlich, übrigens auch wenn keine Fußbodenheizung vorhanden ist. In der DIN 18560 Teil 2, "Estriche und Heizestriche auf Dämmschichten" heißt es deshalb auch explizit, Zitat: "Der Fugenplan ist vom Bauwerksplaner zu erstellen...". In der Heizstrichfläche sind im wesentlichen 3 Fugenarten zu berücksichtigen. Die Randfugen mit den Randdämmstreifen an den umlaufenden Wänden oder anderen den Estrich trennenden Bauteilen, um die Längenausdehnung der Estrichplatte zu ermöglichen. Die Bewegungsfugen mit elastischem Füllmaterial in den Estrichfeldern bei über 40 m2 und/oder mehr als 8 m Seitenlänge, die den Estrich in voller Dicke trennen Die Scheinfugen, die in den frischen Estrich bis max. 1/3 Tiefe mit der Kelle eingeschnitten werden und als Soll-Rißstellen zum Spannungsabbau dienen (sie werden nach dem Trocknungsprozeß kraftschlüssig geschlossen).
    Der Fugenplan ist für die Fußbodenheizung insofern wichtig, um die Heizkreise auf die Fugenfelder abzustimmen, da die Bewegungsfugen nur von den Anbindungsleitungen der Heizkreise überquert werden dürfen. An dieser Stelle müssen die Heizungsrohre mit Schutzrohren oder entsprechenden Ummantelungen von ca. 30 cm Länge versehen werden. Die Bewegungsfugen müssen vom Bodenbelag übernommen werden. Eine im frühzeitigen Planungsstadium erfolgte Klärung der Fugen ist besonders bei Verwendung von großflächigen Stein- oder Fliesen-Belagsplatten erforderlich, da dann die Plattenmaße oder die Verlegegeometrie die Lage der Bewegungsfugen stark beeinflußt. Die Übernahme der Bewegungsfugen unter Stein- und Fliesenbelag kann umgangen werden, wenn als Heizestrich ein Ausgleichestrich zur Abdeckung der Heizrohre eingebracht wird, der die nach der Raumgeometrie erforderlichen Bewegungsfugen erhält. Der Stein- oder Fliesenbelag wird dann mit einer zweiten Schicht als Dickbettmörtel auf einer zweilagigen Trenn.-/Gleitfolie in einer auf die Plattengröße abgestimmten Fugenanordnung hergestellt.

  • Wie wirken Fußbodenheizungen auf die Durchblutung der unteren Gliedmaßen?

    Die Europäische Vereinigung für Phlebologie hat eine Studie über die Einflüsse der Fußbodenheizung mit niedriger Wassertemperatur auf das Venensystem durchgeführt. In der Untersuchung wurde eine Entwicklung der Venenbeschwerden mit drei großen Tendenzen beobachtet: Stabilität des klinischen Zustands (69 % der Fälle) Verbesserung des klinischen Zustands (24 % der Fälle) Verschlimmerung des klinischen Zustands (7 % der Fälle) Alle befragten Personen waren mit der Fußbodenheizung zufrieden. Die klinischen Argumente haben in Verbindung mit dem Fußbodenheizungssystem mit niedriger Wassertemperatur keine nachteiligen Auswirkungen gezeigt. Da die Umgebungstemperatur (18 °C), unabhängig von der ausgewählten Stelle in einem Zimmer, konstant war, beklagten sich die Patienten nicht, unter der Fußsohle eine zu große Wärme zu verspüren oder ein Kältegefühl zu empfinden. Es wurde im Gegenteil oft von einem Gefühl des Komforts gesprochen. Die Zukunft gehört wahrscheinlich dieser Art von Heizung, mit der sowohl im Winter geheizt als auch im Sommer der Fußboden gekühlt werden kann. Die Fußbodenheizung mit niedriger Wassertemperatur kann nicht mehr als ein Risikofaktor für Venenerkrankungen angesehen werden.

  • Mehr Platz durch Fußbodenheizung?

    Das ist richtig. Die Fußbodenheizung eröffnet Ihnen völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten: Großzügige, lichtvolle Fensterfronten, offene Räume oder Dachschrägen können Sie frei und ohne Probleme einplanen. Stellen Sie Schrank und Sofa nach Belieben. Klare Raumaufteilungen ohne störende Heizelemente lassen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Gerade kleine Räume wie das Bad gewinnen mehr Stellflächen. Weiterer Pluspunkt: Die unsichtbare Heizung ist nicht nur platzsparend, sondern auch pflegeleicht. Kein Radiator, der umständlich gesäubert werden muß.


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